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Das vergessene Volk - Slawen im Oderland

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Dieses Projekt wurde gefördert durch die
Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung.


Skulptur

Bei der Diskussion um die Authentizität mittelalterlicher Gebräuche in unserer Region sind erschreckende Lücken im Geschichtsbewusstsein erkennbar geworden. In den deutschen Geschichtsbüchern findet man zum Hochmittelalter vorrangig Beschreibungen der Verhältnisse westlich der Elbe. Der Überlebenskampf der Slawen zwischen Elbe und Oder vor 1000 Jahren wird nahezu vollständig ausgeblendet. Durch den Nationalsozialismus und in der Folge durch einen stalinistisch geprägten Panslawismus wurde die Geschichte dieses Volkes von der Geschichte der Deutschen getrennt.

In Folge der DDR-spezifischen Aufarbeitung des Nationalsozialismus ist eine regionale und nationale Identifizierung bei der Elterngeneration verdrängt worden. Im Zeitalter der Globalisierung und erhöhter Migration fehlt der Region ein verwurzelndes Heimatgefühl. Ein Heimatgefühl, wie es z.B. in Frankreich, England oder Polen zum normalen nationalen Selbstverständnis gehört, ist hierzulande geradezu verpönt und wird vorrangig dem politischen Extremismus überlassen.

Der Verein beabsichtigt mit dem Projekt, bei Kindern und Jugendlichen durch die Vermittlung der Regionalgeschichte zur Entwicklung einer humanistisch geprägten Heimatverbundenheit beizutragen. Um diese Zielgruppe zu interessieren, sollen vorrangig Kinder und Jugendliche selbst am Projekt mitarbeiten und mit der ihnen eigenen Umgangssprache den Stoff bearbeiten.

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